Unser Blog

Zum Heide-Himmel am 1. Mai

Es gibt so Tage wie diesen, die bleiben lange in Erinnerung und stärken das Band zwischen uns Fahrer*innen!

Traumhaftes Wetter mit bis zu 25 °C, beim Start am frühen Morgen noch schlappe 8 °C, windstill und eine gut aufgelegte Gruppe ließen diesen Tag wieder zu einem besonderen werden.

Kasi hat sich eine tolle Tour bis zum Heide-Himmel ausgedacht und uns Alster-Roller & Friends durch kurven- und abwechslungsreiche Landstriche in der Lüneburger Heide geführt.

Erster Treff war auf der Shell-Tankstelle in Reinbek – ein erstes Einklingen in den Tag mit 10 Fahrer*innen, bevor es zum zweiten Treff am Zollenspieker Fährhaus ging.

Frisch aus dem Fluss auf den Tisch…

Dort wuchs unsere Gruppe auf 21 Rollerfahrer*innen an. Die Motorradfahrer fanden das gar nicht so komisch. Aber bei dieser Menge an Motorrollern riskierten sie dann doch ein Auge.

Entspannt am Deich entlang querten wir die Elbe bei Geesthacht, bis wir irgendwann in der Lüneburger Heide landeten.

Unser Ziel, der Heide-Himmel, schien geradezu auf uns zu warten. Wir hatten echt eine Menge Spaß zusammen. Und wie man auf den Fotos sehen kann, lachte die Sonne mit uns.

Danach ging es zum Eisessen nach Maschen ins Eiscafé. Die Schlange davor war lang, aber die Mitarbeiter*innen vor Ort waren echt gut dabei und das Eis mega lecker.

Lange Schlange, sehr flinke Mitarbeiterinnen und lecker Eis!

Hier trennten sich unsere Wege, und hätte man gewusst, wie wenig am Coffee to Fly los ist, wären sicherlich mehr Alster-Roller mit dabei gewesen.

Kurz runterkommen und dann weiter

MoGo Lübeck 2026

Motorradgottesdienst Lübeck – stark als Gemeinschaft

Das war ein Motorradgottesdienst, wie wir ihn uns wünschen.

Keine Rivalität zwischen den Clubs, sondern einfach Spaß an der Freude und an diesem besonderen Gottesdienst.

Die Wetterprognose war durchwachsen. Es war kalt, sehr kalt. Aber es blieb bis zum Schluss trocken.

Wir starteten in Tangstedt mit 12 Motorrollern. Kasis Truppe kam aus Reinbek mit etwa 9 Motorrollern dazu. Treffpunkt war die MuK in Lübeck.

Nach und nach kamen immer mehr Roller dazu, sodass wir am Ende mit fast 50 Motorrollern gemeinsam zur Marienkirche gefahren sind.

An dieser Stelle ein Dank an alle Fahrer, die dabei waren, an die Lüneburger Rollerfreunde und dem Honda-Helix-Club-Nord. Thomas von den Rollerfreunden Prignitz ist auch extra zum Mogo Lübeck gekommen und hat die Rollerfreunde Prignitz vertreten.

Gemeinsam sind wir stark – das war heute deutlich zu spüren.

Und wir Rollerfahrer sind ein besonderes Völkchen.

Wenn das so weitergeht, heißt es bald nicht mehr nur MoGo, sondern auch RoGo in Lübeck.

Die Motorradfahrer waren natürlich auch vor Ort. Ich schätze etwa 350 Maschinen. Da wäre bei dem Wetter sicher noch mehr möglich gewesen.

Wir waren da. Und wir waren sichtbar.

Auf dem Marienkirchhof haben wir die MP3-Verrückten aus Hamburg getroffen. Der Austausch zwischen den Gruppen war locker und entspannt.

Nach dem Gottesdienst ging es im Konvoi Richtung Ratzeburger See zu Lödings Bauernhof.

Dort gab es Bratwurst, Spargelsuppe oder Kuchen.

Vorher standen wir allerdings noch über 20 Minuten in Lübeck im Stau, vermutlich wegen eines Unfalls. Danach lief es wieder gut organisiert weiter.

Durchgefroren, aber zufrieden, machten wir uns in kleineren Gruppen auf den Heimweg.

Leider hatte Peter mit seinem Kymco keinen guten Tag erwischt. Vielen Dank an Olli und Henryk, die sich um ihn gekümmert haben.

Danke an alle Beteiligten, an die Organisatoren, die Ordner und an jeden einzelnen Rollerfahrer, der diesen Tag mitgetragen hat.

Ein paar weitere Impressionen vom Mogo Lübeck 2026:

Kasi hat wieder ein schönes Video vom MoGo Lübeck gemacht!

Die Alster-Roller suchen Dich

2026 starten wir wieder voll durch!

Mit aktuell 21 fahraktiven Alster-Rollern und 7 Friends sind wir stark aufgestellt – und trotzdem sagen wir: Da ist noch Platz für Menschen, die zu uns passen.

Deshalb öffnen wir unsere Reihen für neue Interessenten mit Motorroller ab 125 ccm.

ℹ️ Vorab solltest Du wissen:

Die Alster-Roller sind keine lose Fahrgemeinschaft.

Wir verstehen uns als gewachsene Gemeinschaft mit Struktur, Haltung und Verbindlichkeit.

Mit Fug und Recht gehören wir zu den ältesten und größten reinen Rollerclubs in Norddeutschland.

Wer bei uns einsteigt, entscheidet sich nicht nur für gemeinsame Touren – sondern für ein Miteinander.

🤝 Gemeinschaft statt Mitfahren

Wer nach spätestens einem Jahr Teil der Alster-Roller wird, den erwartet:

  • eine stabile Gemeinschaft von Frauen und Männern
  • echte Tourenerlebnisse
  • regelmäßige Stammtische
  • gegenseitiger Respekt
  • und ein klarer Wertekompass

Uns verbindet mehr als das Fahren. Uns verbindet die Art, wie wir miteinander umgehen.

Individualität ist bei uns willkommen – Egoismus nicht.

⏳ Das Probejahr

Du startest als Friend.
Ein Jahr lang prüfen wir gemeinsam, ob es passt – menschlich und inhaltlich.

Wenn wir merken, dass es nicht stimmig ist, trennen sich die Wege wieder.
Fair, transparent und ohne Drama.

Denn nochmals: Wir sind keine reine Fahrgemeinschaft.

Das Ziel des Probejahres ist die Aufnahme als festes Mitglied (Blauhemd). Ein dauerhafter Friend-Status ist nicht vorgesehen.

📖 Noch ein Hinweis

Niemand wird bei uns mit Informationen erschlagen.
Aber wir stehen für Klarheit.

Die Zeiten haben sich verändert, und auch ein Rollerclub braucht heute Struktur.

Deshalb empfehlen wir Dir vorab einige Seiten hier im Blog:

Mitglied werden
1. x Stammtisch anmelden
Spielregeln der Alster-Roller

Wir haben natürlich noch weitere Themen, wie z.B. Fahren in der Gruppe, Haftungsausschuss und Fotoaufnahmen.

Wenn Dich diese Informationsflut nicht schreckt: herzlich Willkommen, wir freuen uns über Deine Kontaktaufnahme!

← Zurück

Vielen Dank für deine Antwort. ✨

Jahresrückblick auf 2025

Jahresrückblick der Alster-Roller & Friends – 2025

Womit endet das Jahr bei den Alster-Rollern fast immer – und womit beginnt das neue? Genau: mit unserem Stammtisch!

Und dieses Jahr konnten wir uns dafür wahrlich auf die Schultern klopfen! Denn im Schnitt kamen rund 20 Teilnehmer zu jedem der bisher 21 Stammtische – eine starke und verlässliche Beteiligung!

Dass wir die Stammtischberichte nun nicht mehr veröffentlichen, mag den einen oder anderen außerhalb der Alster-Roller & Friends stören – doch für uns hat sich dieses Vorgehen bewährt.

Ein Rückblick auf die Höhepunkte des Jahres 2025:

Das Jahr startete direkt mit einem Kracher: der Saisonauftakt beim MoGo in Lübeck im April. Auch Dank Kasis hervorragender PR-Arbeit waren wir mit 51 Rollerfahrerinnen und Rollerfahrern vor Ort präsent – und haben ordentlich Aufmerksamkeit erzielt.

Im Mai folgte bereits die nächste große Aktion: das Großrollertreffen am Schaalsee, gemeinsam organisiert mit den Rollerfreunden Prignitz, Kasi on Tour und Treffpunkt-Motorroller.de. Ergebnis: über 65 Motorroller auf einem Platz – was für ein Bild!

Ende Mai ging es mit 12 Alster-Roller & Friends ins Weserbergland. Ziel war das legendäre Bikerhotel Villa Löwenherz in Lauenförde. Die Stimmung? Bis zum Schluss grandios! Auch dazu gibt es wieder sehenswerte Videos von Kasi.

Im Juni feierten wir dann unser 15-jähriges Jubiläum – mit 36 Personen, guter Laune und echtem Gemeinschaftsgefühl. So richtig schön war’s!

Im August kamen die Rollerfreunde Prignitz zum Gegenbesuch nach Hamburg. Gemeinsam verbrachten wir intensive und aufregende Tage – und zeigten unseren Gästen einiges von Hamburg und Schleswig-Holstein.
2026 sind dann wir zu Gast in der Prignitz – wir freuen uns schon sehr darauf!

Am 3. Oktober bekam Kasi Besuch aus Aachen – und lud die Alster-Roller gleich mit dazu. So konnte Roland vom Vespa Lifestyle Aachen zum ersten Mal die Ostsee sehen. Ich vermute, dass umgekehrt auch nicht allzu viele von uns Aachen und Umgebung wirklich kennen – immerhin trennen uns etliche Hundert Kilometer!

Zwischen all diesen Highlights fanden viele weitere kleinere Touren an den Wochenenden statt – Langeweile kam bei uns auch dieses Jahr garantiert nicht auf!

Und dieses Jahr ein drittes Mal, unser Grünkohlessen im Alten Heidkrug. Mit 34 Teilnehmern! Danke an alle, die dabei waren!


Ein Moment der Trauer

Im Oktober mussten wir leider Abschied nehmen: Andrea verstarb viel zu früh. Und viel zu schnell. Die Trauer sitzt tief – ihr Andenken werden wir in Ehren halten.


Dank & Ausblick

In einer so großen Gemeinschaft gibt es natürlich auch Veränderungen:
Einige Mitglieder, Friends und Interessenten haben uns im Laufe des Jahres wieder verlassen. Wir danken allen, die ein Stück des Weges mit uns gegangen sind.

Gleichzeitig bleiben wir viele – und so besteht weiterhin eine Aufnahmesperre.
Aber wie immer gilt: Keine Regel ohne Ausnahme.

Alster-Roller, gelebte Gemeinschaft. Mittendrin und nicht nebenbei.

Und was bringt das Jahr 2026?
Lasst euch überraschen, bleibt neugierig und gespannt!

Zur Seebrücke in Hafftkrug

Die heutige Ausfahrt war für 14 Teilnehmer vorgemerkt. Treffpunkt war diesmal die Shell-Tankstelle in Reinbek, die sich hervorragend als Startpunkt eignet.

Zwei Youtuber in der Gruppe, dass kann auch anstrengend sein.

Am Morgen war es noch bitterkalt: In Quickborn startete ich bei nur 4 °C, in Reinbek waren es immerhin schon knapp 7 °C. Zum Glück schien später die Sonne, sodass wir den Tag bei angenehmen 17 bis 20 °C genießen konnten – das ließ sich aushalten.

Rolands Vespa. Heute also mit zwei Vespas on Tour!

Kasi übernahm die Führung. Als besonderen Gast durften wir Roland von Lifestyle Aachen begrüßen. Für ihn sollte die Tour ein paar Highlights bereithalten – und Kasi hatte sich sichtlich Mühe gegeben. Er führte uns über kleine, kurvige Straßen durch die Holsteinische Schweiz, die richtig Spaß machten.

Ein Höhepunkt war der Stopp im Brandschatz-Café nahe des Elbe-Lübeck-Kanals. Dort stärkten wir uns mit Leckereien von der kleinen Karte und ließen es uns im Garten mit Blick auf den See schmecken. Roland überraschte uns zudem mit einem Gastgeschenk: Aachener Printen für Kasi und auch für uns Alster-Roller.

Nach einigen weiteren Pausen erreichten wir schließlich Haffkrug und die Seebrücke. Nachdem die meisten von uns den Ausblick von dort genossen hatten, trennten sich unsere Wege. Einige fuhren in kleinen Gruppen zurück, während ein paar Alster-Roller mit Roland noch etwas vor Ort blieben.

Auf der Seebrücke in Hafftkrug

Es war erneut eine gelungene Tour – diesmal ruhiger als die letzte, aber nicht weniger schön. Ein großes Dankeschön an Kasi für Planung und Führung. Wie immer ein Vergnügen für alle!

Vielen Dank für die Fotos an Manuel, Ingrid, Michael F.

Unsere Stammtische im Schweinske

Seit April 2023 sind wir Alster-Roller & Friends Gäste im Schweinske Hamburg-Ochsenzoll.

Der Anfang war etwas holprig: Schon bei sechs Essen kam die Küche an ihre Grenzen, und auch bei den Getränken lief nicht alles rund.

Heute – nach über zwei Jahren mit unseren regelmäßigen Stammtischen, die zweimal im Monat stattfinden – können wir sagen: Die Geduld hat sich für beide Seiten gelohnt!

Mittlerweile meistert das Schweinske unsere Treffen mit bis zu 30 Teilnehmern souverän – sowohl im Service als auch in der Küche. Wir werden herzlich betreut, und das Essen ist stets ein Genuss.

Arman & Arezou, herzlich, aufmerksam, beliebt, freundlich und uns das liebste Team!

Für uns Alster-Roller bedeutet das, ein festes „Zuhause“ für unsere Stammtische gefunden zu haben. Dazu kommt, dass es ausreichend Parkmöglichkeiten für unsere Roller gibt – und selbst für die PKWs ist genügend Platz vorhanden.

Wir freuen uns auf viele weitere schöne Stammtische – das Schweinske Ochsenzoll ist dafür der perfekte Rahmen.

Vielen Dank dafür!

Aber wir machen auch vor dem Schweinske eine gute Figur!

Und nach dem Stammtisch noch gerne zum Coffee to Fly!

Marne und die Kohltage

Mit Reinhard nach Marne – das hat bereits Kultcharakter!

Das letzte Mal waren wir mit ihm in Marne im April 2022. Damals noch zu fünft, heute mit 12 Alster-Roller und Friends.

Pünktlich um 9.30 Uhr starteten wir in Pinneberg Richtung Kollmar – bei angenehmen 20 bis 21 °C.

Start in Pinneberg, erster leichter Regen, 20°C

Die Fahrt führte größtenteils über gut ausgebaute Landstraßen. In Kollmar legten wir unsere erste Pause ein, bevor es über kleinere Land- und Kreisstraßen, teils direkt am Deich entlang, weiter nach Glückstadt ging.

In Glückstadt ahnten wir schon, dass die Temperaturen nicht das halten würden, was sie versprochen hatten. Aber immerhin: es war trocken. Noch …

Die Strecke führte weiter an Deichen und dem alten Kernkraftwerk Brokdorf vorbei bis nach Brunsbüttel zur Fähre Ostermoor.

Auf das Video bin ich auch gespannt!

Ein Zwischenstopp beim örtlichen Kohlhöker ließ uns staunen: Günstig geht also doch. Aber was nützt es, wenn der riesige Weißkohl für zwei Euro nicht ins Helmfach passt?

Die Tour verlief zwischen endlosen Kohlfeldern und mächtigen Windrädern. Dazu blies ständig eine steife Brise von der Seite. Doch wir Norddeutschen haben den Wind im Blut – und so machten wir sogar daraus noch ein Vergnügen.

Unterwegs animierte uns ein wunderschöner Schimmel spontan im Buschfunk ein Lied aus längst vergangenen Tagen anzustimmen.

In Marne angekommen, kehrten wir im Hotel-Restaurant Am alten Bahnhof ein. Zur Wahl standen Kohlroulade oder Schmorkohl. Beides schmeckte hervorragend – doch Reinhards Zeitplan war eng getaktet, und so ging es bald weiter.

Die Fähre in Hochdonn musste erst noch ein paar dicke Pötte auf dem Nord-Ostsee-Kanal passieren lassen, bevor wir auf die Ostseite übersetzen konnten.

Doch schon vorher war Schluss mit lustig: Das Wetter zeigte sich von seiner ungemütlichen Seite. Heftigen Wind hatten wir schon seit Dithmarschen, nun kamen auch noch Regen und Kälte dazu.

Bei diesem Schmuddelwetter servierte uns Reinhard seinen selbstgebackenen Butterkuchen – und wir hatten trotzdem alle unseren Spaß.

Eigentlich wollten wir danach schnellstmöglich nach Hause. Wir waren ziemlich erschöpft. Doch Reinhard hatte in Spiekers Rast in Moordiek noch eine letzte Pause eingeplant – mit leckerem Eis vom Bauernhof.

Dann war wirklich Schluss, und die Gruppe teilte sich zur Heimfahrt auf.

Ein Dank an alle Mitfahrer, besonders auch an unseren Gast Klaus. Und natürlich ein großes Dankeschön an Reinhard für die Organisation, den Butterkuchen – und überhaupt!

Ich persönlich freue mich schon auf die 4. Tour nach Marne. Denn das ist einfach Kult!

Vielen Dank für Fotos an Reinhard, Peter B., Kasi, Manuel und Hansi

An den Hemmelsdorfer See

13 Alster-Roller & Friends trafen sich heute in Reinbek an der Shell-Tankstelle, wo Kasi uns zu einer besonderen Tour eingeladen hatte.

Schon beim Eintreffen herrschte beste Stimmung – die Roller glänzten in der Sonne, die Teilnehmer begrüßten sich herzlich, und man spürte sofort die Vorfreude auf einen gemeinsamen Tag voller schöner Eindrücke.

Von Reinbek aus führte uns Kasi über kleine, charmante Straßen und kurvige Gegenden, die wie geschaffen für unsere Roller waren. Schon nach kurzer Zeit legten wir den ersten Stopp im Anker-Café ein – ein idyllisches Plätzchen, das wie ‚irgendwo im Nirgendwo‘ versteckt liegt. Bei Kaffee und einer kleinen Stärkung konnten wir uns entspannen, plaudern und den Augenblick genießen, bevor es weiterging.

Gestärkt setzten wir unsere Fahrt fort. Die Strecke führte uns durch malerische Landschaften, vorbei an Feldern, Wäldern und kleinen Dörfern, die uns immer wieder neue Ausblicke boten. Vom Kreis Stormarn aus ging es hinein nach Ostholstein – ein Abschnitt, der uns mit seinen langen Kurven und der abwechslungsreichen Natur besonders viel Fahrfreude schenkte. Unser Ziel war die beeindruckende Bismarck-Säule, die wir gemeinsam bestaunten und für ein paar Erinnerungsfotos nutzten.

Von dort aus führte uns Kasi weiter zum Hemmelsdorfer See. Eigentlich hatten wir geplant, dort eine zweite Stärkung einzulegen. Doch das Lokal war so stark besucht, dass leider kein Tisch mehr für unsere Gruppe frei war. Anstatt uns davon die Laune verderben zu lassen, nahmen wir es mit Humor – schließlich stand die Gemeinschaft und die gemeinsame Fahrt im Vordergrund – und so setzten wir unsere Tour einfach fort.

Unser nächstes Ziel war die Hermannshöhe. Dort wurden wir für die kleine Enttäuschung zuvor mehr als entschädigt: Endlich konnten wir uns mit Getränken und Speisen versorgen, zusammen am Tisch sitzen, lachen und den Moment genießen. Als besonderes Highlight bot sich uns ein traumhafter Blick über die Ostsee, die in der Sonne funkelte. Das alles bei absolutem Traumwetter – besser hätte es kaum sein können.

Es hat uns allen wieder riesigen Spaß gemacht. Die Freude, das gemeinsame Lachen, die vielen Gespräche unterwegs und die unzähligen Eindrücke der wunderschönen Landschaft haben diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Jeder Kilometer hat sich gelohnt, und es war einmal mehr zu spüren, wie sehr uns diese Touren verbinden.

Ein besonders großer Dank geht an Kasi – für die Einladung, die hervorragende Planung der Route und die Mühe, uns einen so unvergesslichen Tag zu bereiten.“

„Moin Ihr Landratten“

Einen Dank für die Fotos an Thomas, Kasi und Udo F. 🙂

Die Rollerfreunde Prignitz zu Gast bei den Alster-Roller

Nachdem wir im letzten Jahr drei tolle Tage mit den Prignitzer Rollerfreunden verbringen durften, stand in diesem Jahr der Gegenbesuch bei uns an.

Wir überlegten im Vorfeld: Was können wir unseren Gästen zeigen, was Schleswig-Holstein und Hamburg ausmacht – und was auch uns Alster-Roller prägt?

Das Abholkommando für die Rollerfreunde Prignitz

Am Freitag holten wir Frieder, Mario, Siggi und Dieter am Checkpoint Harry in Boitzenburg ab. Bevor es nach Quickborn und zum Einchecken in Hotel bzw. Unterkünfte ging, führten uns Manuel und Olli S. entlang der Elbe bis nach Hoopte. Dort setzten wir mit der Fähre über zum Zollenspieker und weiter in die Vier- und Marschlande.

Einige von uns kennen dieses Gebiet schon recht gut, doch was Manuel und Olli ausgearbeitet hatten, war absolute Spitzenklasse! Entlang der Deiche zwischen Häusern und Gärten, vorbei an Kanälen – das alles in gemächlichem Tempo. Das Auge und die Sinne brauchten Zeit, um die Eindrücke zu verarbeiten. Auch ein Blick in die traurige Geschichte von Neuengamme war dabei.

Danach ging es quer durch die Stadt nach Quickborn, wo Edda bereits alles für Kaffee und Kuchen vorbereitet hatte. Sie war eine perfekte Gastgeberin – dafür auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!

Geplant war für diesen Tag außerdem ein Dämmertörn: über die Köhlbrandbrücke zum Theater „König der Löwen“. Von dort hat man einen großartigen Blick auf Hamburg – Michel, Fernsehturm, Tropeninstitut, Hamburgs Weinberg, Landungsbrücken und die Elbphilharmonie. Weiter ging es zum Museumshafen Övelgönne. Viel Zeit zum Schauen blieb nicht, dafür gab es eine kleine Stärkung.

Nun war es dunkel, und unsere Tour führte uns zur Elphi. Der Ausblick auf den nächtlichen Hafen und das Lichtermeer macht immer wieder sprachlos vor Faszination. Damit ging der erste Tag zu Ende.

Klar, wir haben auch ein Video dank Kasi!

Der Samstag begann recht früh – fast zu früh, denn der Freitagabend hatte bis weit nach Mitternacht gedauert.

Siegi führte uns auf eine sehr interessante Strecke über Brokdorf und Brunsbüttel mit ihren imposanten Industrieanlagen bis an den Nord-Ostsee-Kanal.

Dort begann unsere Tour „sieben Fähren, zwei Brücken und ein Tunnel“ – auf, über und unter dem Nord-Ostsee-Kanal. Für uns Routiniers ist so eine Überfahrt immer wieder spannend. Nach sieben Fahrten hätte man sich fast eine Auszeichnung verdient!

Zum Mittag waren wir wieder im Kanal 33. Auch hier war alles bestens, doch wir merkten: Der Vortag steckte uns noch in den Knochen.

Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Rendsburg ins Eisstübchen – ein Ziel, das sich immer wieder lohnt. Auf dem Rückweg machten wir in Willenscharen noch eine letzte Pause, bevor es schließlich Richtung Heimat ging.

Über 500 Kilometer in zwei Tagen – das ist anstrengend, aber unvergleichlich!

Hat das geregnet!

Für den Sonntag war eigentlich nur ein kurzer Tag geplant:
Die Prignitzer Rollerfreunde zum Checkpoint Harry bringen, Abschied nehmen – und danach entspannt nach Hause zurück, um ein wenig zu erholen.

Scheiden tut weh. Die Abschiedsgruppe…

Doch es kam anders …

Dieter von den RFP kannte ein nettes Café in Boizenburg. Kaffee, Kuchen und Eis gehen schließlich auch locker zur Mittagszeit!

Die megafreundliche Ailin wickelte uns Herren charmant um ihre Finger, und auch die Chefin mit ihrem Mann war sehr herzlich. Überhaupt war die Stimmung dort wunderbar – selbst die anderen Gäste waren entspannt und locker.

Die gute Laune wollte einfach nicht abreißen. So saßen die Alster-Roller und die Rollerfreunde Prignitz deutlich länger zusammen als ursprünglich gedacht – und schmiedeten dabei sogar schon neue Pläne für 2026.

Als wir schließlich aufbrachen, fragte Kasi noch, ob wir zu sechst Lust auf eine kleine Tour von ihm hätten. Erst nachdem wir zugestimmt hatten, rückte er mit der Info heraus, dass es „mal eben“ 100 zusätzliche Kilometer werden.

Es hat sich gelohnt! Der Alltag konnte ruhig noch ein bisschen warten.

Am frühen Abend ließen wir die drei epischen Tage in der Strandhalle in Over gemütlich ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, diese unvergesslichen Tage möglich zu machen!

Die Clubfreundschaft zwischen den Alster-Rollern und den Rollerfreunden Prignitz steht – und nächstes Jahr rocken wir gemeinsam die Prignitz!

Panzermuseum in Munster

Mit 10 Rollern und 11 Teilnehmern sind wir um 8:30 Uhr in Reinbek von der Shell-Tankstelle gestartet. Mit dabei war ein neuer Gastfahrer mit einer Honda Forza, der sich sofort prima in unsere Gruppe eingefügt hat.

Unsere Strecke zum Zollenspieker führte über Bergedorf, wo uns Steffen bereits erwartete. Auch dort stieß ein weiterer Gastfahrer aus Heide zu uns, der gleich herzlich in die Mitte genommen wurde.

Um 10 Uhr sind wir dann vom Zollenspieker mit 16 Rollern und 17 Teilnehmern gestartet. Kasi hatte eine Route gewählt, die alles zu bieten hatte: Wir fuhren über die Deichstraße Richtung Geesthacht, weiter nach Winsen zur Bäckerei Soetebier, wo wir eine Pause einlegten.

Die weitere Strecke führte über Dörfer, enge Straßen, vorbei an Feldern und durch kleine Waldstücke. Dann allerdings hatte Kasís Navi wohl einen schlechten Tag und schickte uns gleich zweimal in die falsche Richtung. Grins.

Am Lopausee kehrten wir ins „Seestübchen“ ein und ließen uns Flammkuchen, Kaffee und Torte schmecken. Das Wetter hatte uns unterwegs schon mit einigen Schauern überrascht, und so erwischte es uns auch hier, als wir draußen essen wollten.

Von dort aus ging es weiter zum Panzermuseum in Munster, das wir dank Gruppenrabatt gemeinsam besichtigen konnten.

Letzter Halt war dann in Bispingen im „Zum Stimbeck“. Dort blieb die Küche zwar kalt, sodass wir uns mit Eis und Kuchen begnügen mussten – unsere Stimmung hat darunter aber keineswegs gelitten.

Um 17:15 Uhr war die Veranstaltung beendet, und wir fuhren mit 10 Rollern über die Autobahn nach Hause. An jedem Autobahnkreuz wurde die Gruppe kleiner, und wir winkten uns zum Abschied zu.

Beste Truppe
Der Autor dieses Artikel ist Michael T. 🙂