Ab in die Prignitz

Drei Tage Prignitz – Freunde treffen, Landschaft genießen und ordentlich Kilometer machen

Dieses Jahr war es wieder so weit: Wir hatten uns bei den Rollerfreunden Prignitz eingeladen – und wurden mit offenen Armen empfangen.

Gemeldet waren wir mit 18 Personen, am Samstag kam Siegi noch als Tagesgast dazu. 2024 waren wir nur mit vier Alster-Roller vor Ort!

Vor uns lagen drei Tage mit reichlich Kilometern, wunderschönen Landschaften, viel Gemeinschaft und der einen oder anderen Geschichte, die hängen bleibt.

Freitag – Anreise und Wiedersehen

Unser erster Treffpunkt war der EDEKA-Parkplatz in Tangstedt, der zweite das Café Braaker Mühle in Schwarzenbek.

Letzteres war an einem Freitag vielleicht nicht unbedingt unsere beste Idee. Auf jeden Fall haben wir in Schwarzenbek mit unseren Rollern erst einmal ordentlich für Chaos gesorgt.

Am Checkpoint Harry fand dann das inzwischen schon gewohnte Zusammentreffen mit den Rollerfreunden Prignitz statt. Die Freude über das Wiedersehen war auf beiden Seiten gleich groß!

Und wir entdeckten sogar noch etwas Neues: Vom Checkpoint Harry hat man einen wunderbaren Blick auf die Elbauen bei Lauenburg. Manchmal muss man eben nur ein bisschen genauer hinschauen.

Ab hier übernahm Frieder die Führung. Und wieder bekamen wir wunderschöne Einblicke in die vielfältige Landschaft dieser Region.

Für unsere Mittagspause hatten Frieder und die Rollerfreunde Prignitz den Lindenkrug in Höhbeck ausgesucht. Toller Service und eine gute Küche – entsprechend zufrieden konnten wir anschließend weiterfahren.

Später musste natürlich noch ein Eis her. In dem Eiscafe Dallmin. Wobei eine Kugel Eis für 2,50 Euro auf dem Land schon ziemlich ambitioniert ist. Das bekommt man teilweise sogar in der Hamburger City günstiger! Aber der Service war mega flink und wortgewandt, wie der Brandenburger nun so mal ist und das Eis ein gutes!

Zwischendurch querten wir die Elbe noch mit einer kleinen Fähre. Alle 23 Motorroller passten allerdings nicht gleichzeitig drauf. Also wurde eben in Etappen übergesetzt.

Am frühen Abend konnten wir schließlich im Prignitzer Hof einchecken. Auch hier erwarteten uns netter Service und feine Schnitzel mit eingelegtem Knoblauch. Hört sich zunächst etwas wild und verrucht an, ist aber extrem lecker. Der Tipp kam übrigens von meinem Cousin Burkhard, der keine 200 Meter entfernt zu Hause ist.

Ein paar Bier, Jägermeister und Sambuccas später war dann allerdings wirklich Feierabend.

Samstag – flott durch Mecklenburg-Vorpommern

Am Samstag führte uns Siggi von den Rollerfreunden Prignitz an.

Seine Ausfahrt darf man durchaus als sportlich bezeichnen. Wir waren flott unterwegs – und bekamen dabei eine ganze Menge zu sehen.

Die Landschaft, die kurvenreichen Straßen und die wunderschönen Alleen ließen bei uns fast ein heimatliches Gefühl aufkommen. Genau solche Strecken sind es, für die man gerne auf dem Motorroller sitzt.

Ein besonderes Schmankerl war die hübsche kleine Stadt Malchow in Mecklenburg-Vorpommern.

Direkt am Hafen gab es ein besonders gutes Eis und ganz nebenbei konnten wir der bekannten Drehbrücke bei ihrer Arbeit zuschauen. Ein schöner Ort, an dem man durchaus etwas länger hätte bleiben können.

Zum Mittagessen kehrten wir im Restaurant Pirna in der Ferienanlage Dahmen am Malchiner See ein. Auch hier wieder ein sehr gutes Essen und ein durchaus guter Service. Die Ferienanlage behalten wir mal im Auge!

Irgendwie waren wir später auch noch in Waren – allerdings sind wir dort nur durchgefahren. Ganz ehrlich: Wir waren inzwischen alle ziemlich erschöpft und der vorherige Abend hing dem einen oder anderen wohl noch etwas in den Knochen.

Einen kurzen Abstecher machten wir noch nach Klink, um das Seehotel Schloss Klink an der Müritz zu bestaunen.

Dann aber flugs zurück!

Den Abend ließen wir gemeinsam und fröhlich ausklingen. Etwas ruhiger als am Freitag – zumindest war das wohl für einige von uns die vernünftigere Entscheidung.

Sonntag – noch einmal gemeinsam unterwegs

Am Sonntag sollte es um 9:30 Uhr wieder losgehen.

Zunächst führte uns Frieder. Diesmal ging es ziemlich straight über die Bundesstraßen.

Und dann erlebt man einen dieser Augenblicke, für die solche gemeinsamen Touren gemacht sind: 21 Motorroller in Formation auf der Straße.

Was für ein Bild!

Noch beeindruckender ist es allerdings, wenn man nicht am Straßenrand steht, sondern sich mittendrin befindet.

Später übernahm Dieter die Führung und der Tag entwickelte sich noch einmal zu einem ganz besonderen Abschluss mit vielen herzlichen Augenblicken.

Zunächst besichtigten wir das Schloss Ludwigslust, anschließend führte uns die Tour zur Schwechower Obstbrennerei.

Schwechower Obstbrennerei

Und dann kam das, was inzwischen einfach dazugehört:

Zum krönenden und traditionellen Abschluss ging es zu unserer beliebten Eisdiele San Marco in Boizenburg.

Mittlerweile merkte man uns allen die drei Tage und die vielen Kilometer deutlich an. Die große Energie vom Freitag war einer angenehmen Erschöpfung gewichen.

Es gab ein herzliches Tschüss, die letzten Umarmungen und dann machten wir uns auf den Heimweg.

Wir sehen uns wieder!

Fazit

Drei Tage unterwegs zu sein bedeutet irgendwann müde Beine, reichlich Kilometer und manchmal auch die Frage, warum man am Vorabend diesen letzten Jägermeister unbedingt noch brauchte.

Viel wichtiger sind die Landschaften, die gemeinsamen Kilometer, das Lachen zwischendurch und vor allem Menschen, bei denen man nach längerer Zeit wieder ankommt und sofort das Gefühl hat, willkommen zu sein.

Genau so war es wieder bei unseren Freunden in der Prignitz.

Herzlichen Dank an die Rollerfreunde Prignitz – Frieder, Mario, Siggi und Thomas – für Eure Gastfreundschaft, die tollen Strecken und die gemeinsame Zeit!

Wir kommen wieder.

PS: Die Fotos und Videos stammen von vielen Alster-Roller. Sie dokumentieren unsere Aktivitäten und zeigen gelebte Gemeinschaft!

Unsere Harz-Tour 2026

Lange hatten wir uns darauf gefreut, und dann war es endlich soweit: Der Harz ruft und 17 Alster-Roller & Friends folgten dem Ruf der Kurven und Berge!

Im Vorfeld entschlossen wir uns, mit Trauerflor zu fahren, in Gedenken an Rüdiger, der gerne mit dabei gewesen wäre.

Unser Start in Braake war dann auch gleich einmal ein Beispiel, wie es nicht sein sollte. Denn Infos sind dazu da, sie zu lesen.

Und so standen dann zwei Fahrer nicht am Treffpunkt, sondern ganz woanders. Wir entschlossen uns, diese beiden Fahrer einzusammeln. Auf dem Weg dahin kam es noch zu ein paar Verwirrungen und dann ging unsere Reise los.

Ja, wo stehen sie denn?

Manuel führte unsere Truppe mit insgesamt 13 Motorrollern routiniert an und brachte uns sicher an unser Ziel in Braunlage.

Auf einer unserer Pausen entdeckten wir durch Zufall die über 700 Jahre alte St.-Sylvestri-Kirche in Wasserleben. Dort standen mehrere Gedenksteine der örtlichen Adelsfamilien.

Nicht nur der Weg nach Braunlage wurde immer bergiger, auch der Parkplatz für die Pension hatte es in sich.

Über die Pension Kilian können wir nun gar nicht meckern. Die Wirtsleute hatten gerade einen schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten, trotzdem bekamen wir einen tollen Service und eine wirklich gute Küche. Die Zimmer waren einfach, funktionell, mit WLAN und sauber. Es gab die Möglichkeit, sich draußen zu treffen und zu sitzen oder aber auch nach drinnen auszuweichen.

Am ersten Abend sind wir in kleiner Gruppe noch eben zum Torfhaus gefahren und waren wieder einmal die Einzigen. Rollerfahrer sowieso.

Da sich in der Pension Kilian für Mittwoch ein weiterer, uns Alster-Roller unbekannter Rollerfahrer eingemietet hatte, kam unser Gespräch auf die Nachteile von Social Media, Stalkern und anderen aufdringlichen Fans zu sprechen.

Dienstag starteten wir mit 15 Motorrollern. Siegi und Michael waren bereits vorher angereist und hatten es sich auf dem Campingplatz gemütlich gemacht. Außerdem waren Edda & Holger mit dem Auto unterwegs und hielten uns die Tage mehrmals den Rücken frei. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Da die geplante Tour im Navi nicht wirklich funktionierte, disponierten wir um. Unsere Ziele für heute hießen: Rappbodetalsperre, Pullman City und Romkerhaller Wasserfall. Dort gibt es auch noch gleich das kleinste Königreich zu besichtigen. Zum Schluss auf ein Eis nach Braunlage und ab in die Pension.



Für alle Touren galt: Wir fahren auch bei ungestümem Wetter. Sollte eine Regenfront auftauchen, fahren wir da durch bis zum anderen Ende. Und es hat sich gezeigt, dass unsere Taktik aufging. Wir hatten mehr gutes als schlechtes Wetter. Das kann man auch gut auf den ganzen Fotos sehen.

Am Mittwoch entschieden wir uns für den legendären Hübichen Stein, die Iberger Tropfsteinhöhle und Hahnenklee. Dort lockten die Stabkirche, die Sommerrodelbahn sowie Eis & Kuchen vor Ort. Doch vorher kamen wir noch in Clausthal-Zellerfeld an der Marktkirche zum Heiligen Geist vorbei. Außerdem entpuppte sich Ingrid als Kurven-Queen! Es war eine Freude zu sehen, wie Ingrid die Kurven nahm! Am Abend saßen wir noch alle zusammen und genehmigten uns ein paar Schierker Feuerstein.

Der fremde Rollerfahrer bekam vom Admin Uwe noch eine klare Ansage, dass wir eine geschlossene Gruppe sind. Und wir keine Einladung ausgesprochen hatten!

Der Donnerstag sollte noch einmal etwas Besonderes werden.

Wir planten das Ganze als Tagestour und das Ziel war der Kyffhäuser. Und natürlich die sehr leckere Thüringer Bratwurst am Bikertreff davor.

Aber auch hier wieder, durch einen Zufall, ein besonderer Pausenplatz: das Josephskreuz aus Stahl von 1896.

Wir alle genossen die schöne Landschaft, die tolle Tour und zum Abschluss noch das sehr leckere Eis auf dem Rückweg.

Am Kyffhäuser hat Manuel sich den Titel Kurven-King verdient. Und hat gezeigt, was ein guter Pilot mit einem 125er alles leisten kann. Wir anderen hatten jedenfalls Mühe, in den 36 Kurven rund um den Kyffhäuser dranzubleiben. Zum Abschluss noch ein paar Bikergespräche beim Schierker Feuerstein. Nun aber nicht mehr auf der Terrasse. Es wurde zunehmend frischer in Braunlage.

Der Freitag war als Schontag geplant. Wir wollten für die Abreise am Samstag fit sein!

Daher planten wir nur, die historische Harzbahn am Bahnhof von Drei Annen Hohne zu besichtigen. Danach ging es auf zum Schloss Wernigerode. Und klar, kein Rückweg ohne Eis oder Kuchen, zum Baumkuchenhaus.

Abends noch kurz Revue passieren lassen und ab ins Bett.

Der Samstag war wettertechnisch echt durchwachsen. Es blieb bei starken Seitenwinden aber mehr trocken als nass.

An der Obstscheune in Tätendorf trennten sich unsere Wege und wir fuhren in mehreren kleinen Gruppen nach Hause.

Wir haben alle eine super Zeit miteinander verbracht. Und haben auch festgestellt: Der Harz ist wunderbar und schön trotz Borkenkäfer und sehr herausfordernd, was das Fahren anbetrifft. Das forderte wirklich jeden von uns.

Aber wie heißt es so schön: Nach der Tour ist vor der Tour. Im August geht es an die Prignitz.

Viele hundert Fotos habe ich gesichtet, ich konnte nur eine Auswahl nehmen. Hier noch ein paar Fotos, die ich nirgends unterbringen konnte, die aber in diesem Bericht ihren Platz haben.

Im Weserbergland 2025

Tourbericht: Alster-Roller im Weserbergland – 18.05. bis 23.05.2025

Unsere Tour führte uns vom 18. bis 23. Mai 2025 ins wunderschöne Weserbergland. Ziel war das Bikerhotel Villa Löwenherz in Lauenförde.

Kasi organisierte den Tourstart an seiner Werkstatt. Er hatte für uns Stehtische, Kaffee und Tee vorbereitet – ich legte noch eine Runde Laugenstangen und Körnerbrötchen obendrauf.

Manuel erklärte sich bereit, unsere Gruppe – insgesamt zwölf Teilnehmer – anzuführen. Und das tat er großartig: als Tourguide hat er einen super Job gemacht!

Zur Vorbereitung hatten wir vorab einen Testtag mit unseren Headsets eingelegt – eine sehr sinnvolle Entscheidung! So konnten wir unterwegs stets prüfen, ob alle über Ampelphasen oder Kreuzungen gekommen waren. Und natürlich wurde auch reichlich Blödsinn geschnackt.

Sonntag – Ankunft & erster Abend

Die Ankunft in Lauenförde war eher holprig: Die Zimmer – weiterhin eine Katastrophe. Der Inhaber – ebenso. Er fragte, warum ich die Rechnung nicht bezahlt hätte. Ganz einfach: Nach meiner Stornierung hatte ich keine neue erhalten. Punkt.
Das Essen hingegen war wie immer lecker, und unsere Servicekraft – selbst Rollerfahrerin – freute sich über Gleichgesinnte. Besonders schön: ihre Frage, wessen Sohn denn Mirko sei. Die Alster-Roller – eine bunte Mischung aus Jung und Alt!
Der erste Abend endete recht früh. Wir waren alle „durch“.

Montag – Routenchaos & Skywalk

Nach einem reichhaltigen Frühstück sollte es richtig losgehen – doch zunächst drehten wir einige Ehrenrunden, bis wir endlich auf der geplanten Route waren. Die Tracks hatten wir von der Villa Löwenherz erhalten – doch jedes Navi interpretierte sie anders, und mehrere Umleitungen machten die Planung zunichte.

Kurzerhand planten wir selbst: ab Bad Arolsen Richtung Edersee-Staudamm – mit „Kurviger“ ins Navi und los! Wunderschöne Landschaften und viele Kurven erwarteten uns. Zuvor genossen wir noch ein leckeres Eis und ziemlich teuren Kaffee am Residenzschloss Arolsen.

Den Tagesabschluss bildete der Weser-Skywalk, ganz in der Nähe des Hotels. Der Fußmarsch war anstrengend – aber der Ausblick grandios! Ein toller, wenn auch kräfteraubender Tag.

Dienstag – Goldwings & Köterberg

Ein Pflichtbesuch für alle Zweiradfans: das Goldwing-Zentrum „Haus Fuchs“ in Uslar. Wunderschöne Maschinen, liebevoll aufgebaut, viele Sondermodelle – einfach ein Traum! Der Mitarbeiter vor Ort war ausgesprochen freundlich und erklärte uns viel, obwohl klar war, dass wir keine Kaufabsichten hatten. Sogar Probesitzen war erlaubt!

Geordneter Abzug der Alster-Roller

Danach ging es weiter zum Weserstein – mit dem bekannten Spruch:
„Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihre Namen büßen müssen. Und hier entsteht durch diesen Kuss deutsch bis zum Meer der Weserfluss.“

In Hann. Münden legten wir unsere Mittagspause ein und fuhren danach zur Sababurg.

Der Abend führte uns – in kleinerer Gruppe – zum Sonnenuntergang auf den Köterberg. Jeder hatte dabei wohl eine andere Vorstellung von „Sonnenuntergang genießen“. Spaß hatten wir jedenfalls – auch wenn wir den Moment anderen Besuchern vielleicht etwas „verderbt“ haben.

Auf dem Rückweg zerriss es die Gruppe. Manuel und Siegi mussten alleine zurück zum Hotel. Mein Fehler – ich hatte als Guide ohne Rücksicht ordentlich Gas gegeben. Sorry!

Mittwoch – Brücken, Fähren & Erkenntnisse

Eigentlich stand die Tour „Fünf Brücken und zwei Fähren“ auf dem Programm. Doch unsere Navis hatten mal wieder eigene Ideen. Wir stellten kurzerhand eine eigene Tour zusammen – mit weniger Brücken, aber mehr Fährfahrten.

Erster Halt war der charmante Weser-Imbiss in Reileifzen – schon vor sechs Jahren waren wir begeistert! Der Ausblick auf die Weser – traumhaft, das Essen – top.

Mittagessen gab’s im Biergarten Grohnder Fährhaus. Leider wurde der urige Hof durch einen bayerischen Biergarten ersetzt – schade, wenn regionale Traditionen weichen müssen.

Weiter ging’s zum Eiscafé Bruno am Schloss Bevern – leider mittwochs Ruhetag! Kurz vor dem Ziel riss die Gruppe erneut auseinander. Diesmal lag es nicht am Tempo, sondern daran, dass der Hintermann nicht beachtet wurde. Nach einem Kritikgespräch war klar: ein Lerneffekt für alle!

Abends dann noch einmal Köterberg, Abendsonne, Hotelbiergarten – herrlich. Und einen Schierker Feuerstein auf Andrea!

Donnerstag – Kalt, aber schön

Kühle 14 °C – aber die Stimmung war trotzdem gut!
Erstes Ziel: die Externsteine im Teutoburger Wald – eine beeindruckende Felsformation mit Geschichte.

Vor Ort gab’s leckere Waffeln – gesponsert von Gerd. Danke!

Weiter zum Hermannsdenkmal und endlich ein erfolgreicher Besuch im Eiscafé Bevern – diesmal ohne Ruhetag, aber mit Regenguss, wie vor sechs Jahren.

Nach rund 250 Kilometern kamen wir durchgefroren zurück ins Hotel. Noch schnell tanken, dann den Tag Revue passieren lassen – und Briefing für die Rückreise.

Freitag – Heimreise

Pünktlich um 9:00 Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Start bei 8 °C – und das Thermometer wollte lange nicht über 10 °C steigen. Dazu immer wieder ergiebige Schauer.

In Laatzen trennten sich erstmals unsere Wege – ein herzliches „Tschüs“ in alle Richtungen.

Alle zwölf Teilnehmer sind gesund und munter zu Hause angekommen. Die Tour hat richtig viel Spaß gemacht – wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

PS: Ich hatte am Ende fast 1.600 km mehr auf dem Tacho

Das war die Wahnsinnstruppe: Stani, Gerd, Reinhard, Udo F., Manuel, Steffen, Siegi, Hansi, Kasi, Rüdiger S., Mirko und Uwe

Die Alster-Roller treffen die Rollerfreunde Prignitz in Brandenburg

Es war wieder Zeit für eine epische Roller-Tour! Der Startschuss fiel in Tangstedt, wo Gerd, Heinz, Stani und ich auf unsere Motorroller stiegen.

Die gute Laune blieb bis zu Letzt!

Die erste Etappe war straight forward: ohne große Umwege über Lauenburg bis zum Checkpoint Harry in Boizenburg. Dort warteten bereits die Jungs von den Rollerfreunden Prignitz – Frieder, Mario und Thomas – auf uns. Mit strahlendem Sonnenschein und bester Laune ging es los, durch die wunderschöne Altstadt von Boizenburg Richtung Dömitz.

Standing Ovations für die Strecke

Frieder übernahm die Führung, und was dann folgte, war eine hervorragende Tourplanung der Rollerfreunde Prignitz! Tolle Kurven, durchzogen von endlosen Kiefernwäldern und begleitet von Ausblicken auf die Elbe – diese Etappe war einfach grandios. Die Route schlängelte sich von Mecklenburg-Vorpommern nach Niedersachsen und wieder zurück. Eine echte Achterbahn durch die idyllische Landschaft, bei der jeder von uns in den Genuss perfekter Streckenbedingungen kam.

In Dömitz machten wir Mittagspause am Hafen, wo der imposante Gastrokomplex uns die wohl teuerste Currywurst mit Pommes servierte. Aber wer kann bei so einem Ausblick schon meckern?

In Dömitz am Hafen

Softeis und Pritzwalk

Der zweite Teil der Strecke führte uns weiter Richtung Pritzwalk, aber nicht ohne einen kurzen Zwischenstopp für – natürlich – Softeis. Im Osten Deutschlands gehört das einfach dazu!

Eis geht immer!

Nach weiteren Kilometern in atemberaubender Landschaft erreichten wir schließlich unser Ziel für die Nacht: den Prignitzer Hof in Buchholz. Ein uriger Gasthof, in dem der Tag entspannt ausklang. Die Rollerfreunde Prignitz verabschiedeten sich, und wir Alster-Roller trafen uns am Abend bei einem zünftigen Schnitzel im Restaurant. Danach war Feierabend – ein gelungener erster Tag!


Tag 2: Neue Gesichter, neue Tour

Der Samstag brachte frische Verstärkung: Die Rollerfreunde Prignitz waren nun mit Frieder, Mario, Willi und einem zweiten Mario vollständig, und auch Siegi gesellte sich zu uns Alster-Rollern. Siegi hatte sich den Titel „Frühstarter des Jahres“ verdient – er reiste extra für diesen Tag an, mit satten 672 Kilometern auf der Uhr! Und das Beste: Um 6 Uhr morgens stand er bereits bereit.

Unsere Route führte uns heute zum Grienericksee, wo wir an der „Eiszauberei“ in Rheinsberg haltmachten. Handgemachtes Eis, das sogar in außergewöhnlichen Sorten wie Knoblauch angeboten wird (leider zu spät entdeckt!). Heinz und Gerd bekamen durch ihr Kommunikationssystem noch mit, wie zwei Motorradfahrer abfällig über unsere Rollerfahrer-Gruppe sprachen – wir hatten jedoch nur ein Lächeln dafür übrig! War übrigens auch nicht das einzige Mal auf der Tour.

Unsere Tour führte uns weiter zum Flugplatz Stölln, der von den Betreibern als der älteste Flugplatz der Welt bezeichnet wird. Bereits ab 1894 nutzte der Flugpionier Otto Lilienthal das Gelände am Gollenberg bei Stölln/Rhinow für seine Gleitflug-Übungen. Hier ereignete sich 1896 auch sein tragischer Absturz, bei dem er tödlich verunglückte.

1991, zum Jubiläum „100 Jahre Menschenflug“, wurde eine Iljuschin Il-62 der Interflug nach Stölln überführt. Am 23. Oktober 1989 landete das Flugzeug erfolgreich auf der nur 900 Meter langen Graspiste, was als Meisterleistung gilt. Das Flugzeug, liebevoll „Lady Agnes“ nach Lilienthals Frau getauft, dient heute als Standesamt und Museum.

Zum Abendessen ging es dann nach Havelberg, wo ein italienisches Restaurant mit Blick auf den alten Dom und perfektem Wetter auf uns wartete. Mit leckeren Nudelgerichten und einer unschlagbaren Aussicht war das der krönende Abschluss eines erlebnisreichen Tages.


Tag 3: Abschied bei bestem Wetter

Sonntag, der letzte Tag unserer Tour. Die Rollerfreunde Prignitz begleiteten uns ein letztes Stück unseres Weges und wollten mit uns das Schloss Ludwigslust besichtigen. Doch leider war die Zufahrt in der Stadt gesperrt. Also änderten wir spontan den Plan und landeten zufällig im Café der Obstbrennerei Gut Schwechow, bekannt durch Wesergold. Bei bestem Wetter saßen wir in der Parkanlage des Cafés, ließen die letzten Tage Revue passieren und genossen noch einmal die gemeinsame Zeit, bevor sich unsere Wege trennten.

Von dort führte Heinz unsere Gruppe zurück in Richtung Schleswig-Holstein. Bei Geesthacht verabschiedeten wir uns voneinander, und der letzte Abschnitt führte jeden von uns in sein eigenes Zuhause.


Ein Wochenende voller Highlights

Die Rollerfreunde Prignitz waren an allen drei Tagen herausragende Gastgeber. Sie haben uns bestens geführt, begleitet und mit ihrer freundlichen Art für unvergessliche Erlebnisse gesorgt.

Ein riesiges Dankeschön an alle, die dieses großartige Wochenende möglich gemacht haben! Wir Alster-Roller freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Abenteuer!

Die Alster-Roller sagen Danke für diese famosen 3 Tage in der Prignitz

Das war die Müritz-Tour 2024

Mit den Alster-Rollern & Friends ging es am 22. Mai auf große Fahrt nach Feldberg, Mecklenburg-Vorpommern. Die Wettervorhersage war alles andere als vielversprechend: Unwetter und Regen sollten uns begleiten. Doch Hamburg zeigte sich gnädig – statt sintflutartigem Regen empfing uns nur leichter Nieselregen.

Start mit 4 Motorrollern

Start unter Regenwolken, Ankunft im Sonnenschein

Von Hamburg aus ging es gemütlich los, maximal Tempo 90 auf Bundes- und Landstraßen, um Stress zu vermeiden und die Landschaft zu genießen. Entgegen allen Befürchtungen zogen die Gewitterwolken an uns vorbei und wir erreichten Feldberg bei strahlendem Sonnenschein. Einige aus unserer Gruppe blieben vorsichtshalber in Regenklamotten, doch die Fahrt verlief trocken und entspannt.

Kurz nach Plau am See stieß Siegi zu uns, der bereits einen Tag vorher angereist war. Gemeinsam erreichten wir das Hotel „Altes Zollhaus“ in Feldberg, wo wir nach dem Check-in den atemberaubenden Ausblick von der Terrasse bei einem wohlverdienten Feierabendbier genossen. Der große Regen kam dann doch noch, aber nur Siegi musste noch mit dem Roller zum Zeltplatz.

Von historischen Stätten bis zum imposanten Schiffshebewerk

Am Donnerstag, nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, führte uns Michis Route nach Niederfinow zum beeindruckenden Schiffshebewerk. Unter bewölktem Himmel, aber ohne Regen, genossen wir die Fahrt. Unsere erste Pause machten wir an einer alten Burgruine in Gerswalde, später an einer Windmühle in Greiffenberg. Die Hebewerke in Niederfinow waren absolut sehenswert und das Mittagessen mit Eisbein oder Kohlroulade rundete den Ausflug ab.

Zurück in Mecklenburg-Vorpommern, fanden wir eine charmante kleine Eisdiele im Garten eines Einfamilienhauses. Abends stießen wir im Hotel auf den gelungenen Tag an, die Stimmung war ausgezeichnet.

Verwirrung, Kopfsteinpflaster und historische Scheunen

Am Freitag frühstückten wir bei herrlichem Wetter auf der Seeterrasse. Unser erstes Ziel war die „Alte Burg“ in Penzlin, danach sollten die Adlerhorste in Göhren-Lebbin folgen. Doch die Navigation brachte uns durcheinander, und wir landeten stattdessen in Bollewick bei der historischen Scheune, allerdings nicht ohne ein unfreiwilliges Abenteuer auf einer alten Kopfsteinpflasterstraße. Nach einem Missverständnis fanden wir schließlich unser Ziel und genossen Kaffee und Kuchen.

Weiter ging es nach Malchow zur Drehbrücke, wo uns Andreas sicher hinführte. Bei Pizza am Hafen warteten wir auf das nahende Regengebiet, doch das Glück war uns hold und die Heimfahrt blieb trocken. Abends trafen wir die restliche Gruppe im Hotel, nun waren wir komplett.

Schiffsfahrten, Aussichtspunkte und ein gelungener Abschluss

Am Samstag führte uns Michi nach Waren an den Hafen, wo eine Dampferfahrt auf der Müritz und ihren Nebenarmen auf uns wartete. Siegis Tipp führte uns zum Kaffee und Kuchen nach Carwitz, und Peter hatte noch einen fantastischen Aussichtspunkt für uns parat. Den Abend verbrachten wir bei Live-Musik und einer herzhaften Wurst in einer urigen Scheune, bevor Kasi seine Drohne fliegen ließ und wir den Tag bei Bier und einem kleinen Feigling auf unserer Loggia ausklingen ließen.

Heimfahrt und Abschied

Am Sonntag war die Heimreise angesagt. Einige waren schon um 7 Uhr abfahrbereit, doch das Frühstück gab es erst um 8 Uhr. Entspannt ging es um 9.30 Uhr los, mit einer längeren Pause in Plau am See. In Crivits am See trafen wir Dieter, kurz darauf verabschiedeten sich Heiko, Andreas, Michi, Reinhard und Kasi von der Gruppe. In Ratzeburg trennten sich schließlich auch die Wege von Siegi, Peter und mir nach einem letzten Kaffee und Kuchen.

Dieter, dass hier ist mein Gruss an Dich und alle, die wie Du im Herzen ein Biker sind!

Diese Mehrtagestour mit den Alster-Rollern war ein Erlebnis voller Spaß, Abenteuer und wunderbarer Gemeinschaft. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten – sehr gerne wieder!

Vielen Dank für Fotos an Michi, Kasi, Andreas und Reinhard 🙂

Und von Kasi unsere Tour in Spielfilmlänge. Vielen Dank für Deine Mühe Kasi!

Meinen Originaltext könnt Ihr auf meiner Seite Treffpunkt-Motorroller lesen. Diesen Text habe ich von Chat GPT neu schreiben lassen!